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Risikosport Volleyball: Immense Kräfte wirken auf die Schulter

Risikosport Volleyball: Immense Kräfte wirken auf die Schulter

Vor Volleyball-WM: Schulterexpertin warnt vor exzessiver Ausübung von „Überkopfsportarten“ ohne vorhergehendes Training.

(Wien/OTS) – Anlässlich der bevorstehenden Beach-Volleyball-Weltmeisterschaft, die vom 28. Juli bis 6. August in Wien stattfindet,  warnt die Wiener Orthopädin und Schulterexpertin Dr. Alexandra Pokorny-Olsen  Hobbysportler, die nicht ausgiebig

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Wiener Orthopädin und Schulterexpertin Dr. Alexandra Pokorny-Olsen

trainiert sind, vor allzu exzessiver Ausübung dieses Trendsports. „Die Belastungen auf Gelenke, Muskeln und Sehnen in der Schulter sind bei dieser Sportart aufgrund der abrupten und exzessiven Streck- und Rotationsbewegungen der Arme massiv“, sagt die schulterchirurgische Teamleiterin im Orthopädischen Spital Speising.

„Das gilt umso mehr beim Beach-Volleyball, das im Gegensatz zum herkömmlichen Volleyballspiel in der Halle mit nur zwei Spielern pro Team auskommt und viel stärker auf Angriff ausgerichtet ist, also aggressiver gespielt wird“. Generell gelten jedoch alle „Überkopfsportarten“, etwa auch Handball und Tennis, für die Schulter als risikoreich.

Hobbysportler, die gerne am Sand dem Volleyballsport frönen, sollten daher auf Gefahrenzeichen achten: Schon bei leichten Schmerzen in der Schulter sollten Betroffene einen Orthopäden aufsuchen. Präventiv kann man durch gezielten Muskelaufbau und langsames Steigern der Intensität sowie eher kürzeren Spiel-Einheiten gegen die Schulterbelastungen vorgehen. Und wer ambitioniert Volleyball spielen möchte, sollte sich ohnehin im Training durch Physiotherapeuten oder Sportwissenschafter begleiten lassen, so die Speisinger Expertin.

Die „Traumen“ – aus medizinischer Sicht

Aus der klinischen Erfahrung berichtet Pokorny-Olsen: „Durch die starken Kräfte, die auf die Schulter wirken,  kommt es häufig zu Verletzungen – auch oft Rissen — der Muskeln der Rotatorenmanschette, die das Schultergelenk umfassen. Auch Nerven wie der Nervus suprascapularis, Gelenkskapseln und Bänder können beeinträchtigt werden.

Tagesklinische Behandlung möglich

Behandelt werden können derartige „Schultertraumen“ heutezutage häufig minimalinvasiv: „Im Orthopädischen Spital Speising werden fast alle Schulteroperationen dieser Art in der Tagesklinik durchgeführt. Die meisten unserer Patienten können am OP-Tag, recht bald nach dem Eingriff wieder nach Hause gehen“, fasst Alexandra Pokorny-Olsen zusammen.

Rückfragehinweis:
Orthopädisches Spital Speising GmbH
Pressestelle
Dr. Pierre Saffarnia
++43 1/ 80 182 – 1205
pr@oss.at

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